Turncamp der Sächsischen Turnerjugend 2009

6 Turnerinnen zum Turncamp in Limbach-Oberfrohna

Über das verlängerte Himmelfahrtswochenende haben 6 Mädels unseres Vereins die Koffer gepackt und sich auf in das Feriendorf “Hoher Hain” in Limbach Oberfrohna gemacht. Hier trafen sich vom 20.05.09 bis zum 24.05.09 zum einen Turnerinnen aus ganz Sachsen, zum anderen angehende Übungsleiterassistenten.

Von uns waren Maxi Fritschen, Silvia Trienitz, Juliane Glaser, Lena Thümer, Tina Schmidt und Romy Knorr mit dabei. Laura Harlaß musste leider verletzungsbedingt zu Hause bleiben. 5 Tage wurden zum Teil gemeinsam gestaltet, in denen Turnen, Sport und gemeinsam Spaß haben ganz vorn stehen sollten.

Am Mittwoch Abend hieß es erst einmal die anderen und das Gelände kennen lernen. Was ist dafür besser geeignet als eine Lagerrallye. Leider hatten die Betreuer die Rechnung ohne die tausend anwesenden Mücken gemacht. Während die Kids sich pausenlos bewegten, hatten sie die Aufgabe den Ablauf und die Aufgaben zu kontrollieren. Man glaubt gar nicht wie viele Mückenstiche auf eine einzige Pobacke passen können! Das erste Mal geschafft fielen alle in ihre Betten um am nächsten Tag pünktlich 7.00 Uhr zum Frühsport geweckt zu werden. Zum morgendlichen Jogging ging es einmal um das Camp, bevor das Frühstücksbuffet unter die Lupe genommen wurde. Der Vormittag des Feiertages stand ganz im Sinne des Balls und so wurden die verschiedensten Fortbewegungsmöglichkeiten mit und um den Ball getestet um abschließend beim “Ball über die Leine” ein kleines Turnier durchzuführen. Gegen Mittag wurde es immer heißer und schwüler, so dass wir am Nachmittag den hauseigenen Swimmingpool stürmten. Bei strahlendem Sonnenschein wurde ausgiebig im Wasser geplanscht und stürmisch die Rutsche unter Beschlag genommen. Selbst die beiden Betreuer sprangen über ihren Schatten und trauten sich in das wirklich kühle Nass!

Auch der zweite anstrengende Tag brachte alle nicht darum um kommenden Morgen Punkt 7.00 Uhr aus dem Bett zu hüpfen um zum Morgensport ein paar neue Kleinspiele kennen zu lernen. Nach dem Frühstück ging es erst einmal in den Wald, denn für das abendliche Lagerfeuer musste noch eine Menge Holz gesammelt werden. Leider musste das geplante Trampolin springen auf Grund des schlechten Wetters verschoben werden. Dafür hieß es am Nachmittag endlich auf in die Turnhalle. Hier trafen wir auch wieder auf die auszubildenden Übungsleiterassistenten, mit welchen wir 3 interessante und anstrengende Stunden verbrachten. Nach einer kleinen Erwärmung ging es zum Krafttraining, als Vorbereitung für den Parallelbarren. Als Stütz- und Schwingübungen abgeschlossen waren, konnte sich jeder noch an einer Rolle auf dem Barren üben. Dann ging es auch schon weiter mit dem Lauf-ABC und dem Sprinttraining, um im Zukunft auch ordentlich über den Bock zu kommen. Im abschließenden Sprung- und Landewettkampf erhüpfte sich Lena einen beachtlichen 2. Platz. Zum Abendbrot wurde diesmal gegrillt. Aber da durfte nicht zu viel gefuttert werden, nicht das beim Lagerfeuer nicht genug Platz für den Knüppelkuchen ist!

Für den Samstag Morgen war der letzte Frühsport angesagt. Diesmal ging es zu lauter Musik im Aerobictakt auf dem Gelände auf und ab. Nach dem Frühstück marschierten wir wieder in die Turnhalle. Am heutigen Tag stand Boden und Reck auf dem Programm. Nach einigen Rollübungen ging es darum, den Handstützüberschlag seitwärts zu perfektionieren. Auch für das Reckturnen ist viel Kraft erforderlich, welche man sich hart antrainieren muss. Dann hieß es Auf-, Rück- und Umschwünge zu üben. Am Nachmittag schien dann endlich die Sonne und wir konnten endlich die Außenkraftanlage und die Trampolin benutzen. Nach dem Abendbrot machten sich die Mädels dann hübsch, denn zum Abschluss des Camps war eine Disco angesagt, natürlich zusammen mit Jungs aus dem Fußballlager und den Handballern. Zur Stuhlbolognese hatten die Mädchen dann doch die Nase vorn und unsere Silvia konnte den letzten Stuhl für sich behaupten!

Geschafft und müde fielen die Kids in ihr Bett. Am letzten Morgen konnte bis zum Frühstück geschlafen werden. Dann hieß es auch schon wieder Koffer packen und Bungalow aufräumen. Nach getaner Arbeit konnte noch ein letztes Mal der Spielplatz unsicher gemacht werden, ehe wir uns alle noch einmal zu einem Gruppenbild unter dem großen Pilz trafen. Müde und geschafft kamen wir am Sonntagnachmittag zu Hause an und hatten uns eine Mütze voll Schlaf wohl wirklich verdient, die Betreuerinnen vielleicht noch mehr als die Mädels …